Risikostreuung - das A und O bei jeder Kapitalanlage

Risikostreuung - was ist das überhaupt und wie wird es gemacht?

 

Die Antwort ist scheinbar ganz einfach: Die Streuung des Risikos ist meine Lebensversicherung bei der Kapitalanlage. Denn wenn ich das Risiko nicht streue (verteile), dann ist die Wahrscheinlichkeit für einen Totalverlust oder zumindest sehr großen Verlust ungleich höher.

 

Gerade bei meinen Investments in P2P-Kredite bei Auxmoney und Bondora ist die Frage nach der Risikostreuung (Diversifizierung) für mich sehr wichtig. Ich möchte das anhand eines kleinen vereinfachten Beispiels erläutern.

 

Dick und Doof wollen ihr Geld investieren. Beide haben 2.500 Euro zur Verfügung und entscheiden sich, die P2P-Plattform Auxmoney zu nutzen. Dort investieren sie in private Kreditnehmer. Als die beiden investieren, stehen 100 Kreditprojekte zur Auswahl, in die investiert werden kann.

 

Dick entscheidet sich dazu, jeweils 25 Euro in 100 verschiedene Kredite zu investieren.

Doof investiert nur in 2 verschiedene Kreditprojekte, dafür aber jeweils 1.125 Euro. Er wählt dafür die Kreditprojekte mit den Nummern 1 und 30.

 

Von den 100 Kreditprojekten erleiden fünf einen Ausfall, weil der Kreditnehmer nicht zahlen kann. Dies sind die Nummern 1, 5, 40, 58 und 70. Und wie sieht es bei Dick und Doof jetzt aus?

 

Dick hat in seinem Portfolio 5 Kredite die ausgefallen sind und erleidet somit einen Verlust von 5 x -25 = -125 Euro.

Doof hat zwar nur einen ausgefallenen Kredit in seinem Portfolio, aber der schlägt mächtig zu Buche: 1 x -1.125 = -1.125. Ganz schön doof, oder?

 

Und genau das ist es, was mit Risikostreuung gemeint ist. Ich muss meine Gesamtinvestition auf möglichst viele Einzelprojekte verteilen. Nur dann fällt der Verlust eines einzelnen Projektes nicht so schwer zu Buche. Als Faustregel kann man von einer breiten Streuung sprechen, wenn ich in jedes Einzelprojekt maximal 1% meines Kapitals investiere.

 

Bei Fragen und Anregungen, hinterlasst mir doch einfach einen Kommentar.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0