Bondora - das Investment I

Neben dem Investment bei Auxmoney habe ich mich nach weiteren P2P-Plattformen umgeschaut und bin dabei auf Bondora aufmerksam geworden. Hier werden hohe Renditen versprochen. Grund genug für mich, mir das mal näher anzuschauen und ein Investment zu starten.

 

Bondora ist eine P2P-Plattform, auf welcher in private Kredite aus Estland, Finnland und Spanien investiert werden kann. Da in diesen Ländern der Kreditmarkt für Privatkredite im Vergleich zu Deutschland nicht sonderlich ausgeprägt ist, sind hier aufgrund der hohen Zinsen für die Kreditnehmer hohe Renditen möglich.

 

Die Anmeldung bei Bondora ist schnell erledigt. Auch Einzahlungen sind schnell und unkompliziert möglich. Dazu werden mehrere Möglichkeiten wie Sofortüberweisung, Master-/Visacard oder SEPA-Überweisung angeboten. Ich habe eine Sofortüberweisung durchgeführt und hatte unmittelbar das Geld zum investieren in meinem Dashboard verfügbar. Ich habe mich dazu entschieden, mit 5.000 Euro zu starten.

Abbildung 1
Abbildung 1

In Abbildung 1 ist mein aktuelles Dashboard zu sehen. Die 5.000 Euro sind bereits voll investiert und bis auf ein paar Cent habe ich kein verfügbares Guthaben mehr. Bei Bondora gibt es mehrere Möglichkeiten, automatisiert zu investieren. Zum einen den normalen Portfolio-Manager, welcher im Dashboard sichtbar und nach der Anmeldung standardmäßig aktiviert ist. Hier kann man zwischen verschiedenen Anlagestrategien von Ultra-Konservativ über Ausbalanciert bis hin zu Opportunistisch wählen.

Ich habe den Portfolio-Manager jedoch deaktiviert, da ich zum investieren eine andere Möglichkeit nutze: Portfolio Pro. Auf der nächsten Abbildung ist zu erkennen, welche Auswahlmöglichkeiten man hat. Das blau hinterlegte ist immer die aktuelle Einstellung. Im Beispiel wird also nicht in spanische Kredite und auch nicht in Kredite der höchsten Risikoklassen investiert. Als mögliche Laufzeiten sind 6 bis 48 Monate ausgewählt. Weiterhin kann man festlegen, wieviel Euro maximal in ein und denselben Kreditnehmer investiert werden dürfen (Risikostreuung !) und was die maximale Gebotsgröße ist. Die Gebotsgröße ist vor allem für diejenigen interessant, die ihre Investitionen später auf dem Sekundärmarkt verkaufen wollen. Und schließlich kann man noch auswählen, bis zu welchem Betrag dieses Portfolio gefüllt werden soll und wieviel Geld als verfügbares Guthaben nicht investiert werden darf. Nun kann man sich mehrere solcher Portfolios nach den eigenen Wünschen anlegen. Das habe ich auch getan.

Möchte man lieber selbst investieren und nicht auf die Portfolio-Manager zurückgreifen, gibt es ein Problem: Es gibt bei Bondora keinen Erstmarkt mehr, da die neuen Kreditprojekte innerhalb kürzester Zeit durch die automatischen Investitionen der Portfolio-Manager vergriffen waren. Allerdings gibt es bei Bondora einen Zweitmarkt (Sekundärmarkt). Dort kann man Kredite von anderen Nutzern kaufen oder eigene Projekte verkaufen. Mit ein bisschen Geschick und Zeit, lässt sich die Rendite hier noch steigern. Allerdings denke ich, dass man sich auf den Zweitmarkt nur dann begeben sollte, wenn man sich intensiv mit der Materie beschäftigt hat.

 

Bei Fragen und Anregungen hinterlasst mir doch einfach einen Kommentar.

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